Basale Stimulation

Konzept

Das Konzept der Basalen Stimulation in der Pflege gibt Menschen mit Einschränkungen im Bereich von
Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation die Möglichkeit, sich und ihre Umwelt wieder wahrzunehmen
und mit ihr in Kontakt zu sein. Gezielte, individuell abgestimmte Angebote ermöglichen diesen Menschen Orientierung, Sicherheit und
Wohlbefinden.
Zur Zielgruppe gehören z.B. Menschen mit Bewusstseinsstörungen, Unruhezuständen, Spastiken,
Hemiparese, Sterbende und Menschen mit Demenz.


Zielgruppe

Zielgruppe der Menschen, die mit Basaler Stimulation arbeiten, sind:

• Pflegekräfte aus dem stationären und ambulanten Bereich und der Tagespflege

• Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und andere Gesundheitsberufe

• Pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige

• Betreuungsassistenten.


Vorteile

Basale Stimulation ermöglicht neue Zugangswege zu pflegebedürftigen Menschen.
Personen, die mit dem Konzept arbeiten, lernen Lösungsansätze für herausforderndes Verhalten,
wie z.B. Unruhe, starker Rückzug oder aggressives Verhalten, zu entwickeln.
Dies trägt einerseits maßgeblich zur Zufriedenheit der pflegebedürftigen Menschen und deren
Angehörigen bei, und fördert außerdem die langfristige berufliche Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Weitere Informationen

finden Sie z.B. unter
www.basale-stimulation.de: die offizielle Internetseite der Basalen Stimulation

Ausgewählte Fachliteratur:
BIEDERMANN, , MARKUS: Essen als Basale Stimulation. Fingerfood, Eat by Walking, etc.
BIENSTEIN, C. und FRÖHLICH, A.: Basale Stimulation in der Pflege. Die Grundlagen.
BUCHHOLZ, T. UND SCHÜRENBERG, A.: Lebensbegleitung alter Menschen. Basale Stimulation in der Pflege aller Menschen.
FRÖHLICH, A.: Basale Stimulation – Das Arbeitsbuch.
NYDAHL, P.; BARTOSZEK, G.: Basale Stimulation. Neue Wege in der Pflege Schwerstkranker.
NYDAHL, P.; BUCHHOLZ, TH.; GEBEL-SCHÜRENBERG, A. SCHÜRENBERG, A. (Hrsg.):
Begegnungen. Basale Stimulation in der Pflege - Ausgesuchte Fallbeispiele.
PICKENHAIN, L.: Basale Stimulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen.